Wahlkommission sieht keine Hinweise auf systematische Beschädigung von Stimmzetteln

Die Zentrale Wahlkommission erklärte, jede Beschwerde über fehlende oder markierte Stimmzettel werde sofort bearbeitet, und erläuterte, wie Wähler einen Ersatzzettel erhalten.
Israels Zentrale Wahlkommission erklärte am Dienstag, 27. Oktober, ihr lägen keine Hinweise auf eine systematische Beschädigung von Parteistimmzetteln im ganzen Land vor. Jede Meldung über einen Einzelfall werde sofort bearbeitet, teilte die Kommission mit.
"Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Hinweise auf eine systematische Verunstaltung von Stimmzetteln im ganzen Land", hieß es in einer Erklärung der Kommission, über die Ynet und JDN berichteten. Die Erklärung folgte auf Beschwerden mehrerer Parteien über fehlende, markierte und beschädigte Zettel in den Wahlkabinen.
Was Wähler bei einem beschädigten Zettel tun sollten
In Hinweisen, über die JDN um 16:00 Uhr berichtete, forderte die Kommission Wähler, die einen markierten, zerrissenen oder fehlerhaften Zettel finden, auf, den Sekretär des Wahllokals um Ersatz zu bitten. Über die Gültigkeit der Stimmzettel wird bei der Auszählung entschieden.
Fehlt der gedruckte Zettel einer Partei, kann ein Wähler einen leeren Zettel verlangen und die zugelassenen Wahlbuchstaben der Partei mit einem blauen Stift darauf schreiben. Ein leer gelassener Zettel oder einer, auf dem nur der Parteiname und nicht ihre Buchstaben stehen, ist ungültig.
Netanyahu: Stimmzettel der Rechten werden verunstaltet
Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sagte früher am Tag, "Stimmzettel der Rechten werden in den Wahllokalen verunstaltet", wie JDN berichtete. Er bat seine Anhänger, diese Botschaft zu verbreiten.
Netanyahu rief die Wähler auf, vor der Stimmabgabe zu prüfen, dass ihr Zettel gültig ist und keine zusätzlichen Beschriftungen trägt, und forderte sie auf, nicht auf ihre Stimmzettel zu schreiben.
Parteien von Hendel und Eisenkot beschweren sich
Yoaz Hendels Reservisten- und Wirtschafts-Partei reichte bei der Kommission eine Beschwerde wegen fehlender Zettel in mehreren Wahllokalen und wegen mit Stiftstrichen verunstalteter Zettel ein. Hendel rief die Wähler auf, darauf zu achten, dass die Zettel seiner Partei in der Kabine liegen.
Gadi Eisenkots Partei Jaschar beklagte, ihre Zettel würden in den Wahlkabinen fehlen oder seien verunstaltet, markiert oder umgedreht worden. "Die Zahl der Fälle weckt den Verdacht einer gezielten und systematischen Schädigung", erklärte die Partei. Sie forderte häufige Kontrollen und das sofortige Auffüllen fehlender Zettel.
Kommission: Jede Meldung wird sofort bearbeitet
Die Kommission erklärte, jede Meldung über einen Einzelfall, die ihr bekannt werde, werde umgehend behandelt. Wähler können Probleme dem Personal des Wahllokals melden, das für den Ersatz fehlender oder beschädigter Zettel zuständig ist.
Die Wahllokale schließen um 22:00 Uhr, und die Kommission wird die Ergebnisse im Laufe der Auszählung veröffentlichen.



