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Politik

Vier Festnahmen nach Schlägerei in einem Wahllokal in Rahat

Blaue Wahlurne und Umschlag in einem Schulflur
Wahllokal am Wahltag Hinweis

In der Warteschlange vor der Stimmabgabe in Rahat gerieten Angehörige zweier verfeindeter Familien aneinander. Die Polizei nahm vier Personen fest und erklärte, weitere Festnahmen seien möglich.

In einem Wahllokal in der Negev-Stadt Rahat ist am Dienstag, dem 27. Oktober, eine heftige Schlägerei ausgebrochen, während Wähler darauf warteten, ihre Stimme abzugeben. Die Polizei nahm vier Personen fest, wie Israel Hayom berichtete.

Ein Video des Vorfalls zeigt mehrere Männer, die im Gebäude aufeinander losgehen. Ein Mann liegt am Boden, während die Auseinandersetzung um ihn herum weitergeht.

Die Schlägerei ereignete sich in einem Flur mit bunten Wandbildern, während sich in den Wahllokalen der Beduinenorte im Süden die Menschen drängten.

Schlägerei in einem Wahllokal in Rahat

Streit in der Warteschlange

Die Schlägerei begann unter Menschen, die zum Wählen anstanden. Die Aufnahmen zeigen Gruppen von Männern, die in einem Flur mit Kinderwandbildern und Kunstrasen aufeinander zustürmen, während andere versuchen, sie zu trennen.

Arutz Sheva (Israel National News) veröffentlichte das Video unter der Überschrift "Schlägerei in einem Wahllokal in Rahat".

Vier Festnahmen, weitere möglich

Nach Angaben der Polizei wurden vier der Beteiligten festgenommen, wie Israel Hayom berichtete. Die Polizei fügte hinzu, dass im Zuge der laufenden Ermittlungen weitere Festnahmen möglich seien.

Familienfehde hinter der Gewalt

Laut Israel Hayom waren an der Schlägerei Angehörige zweier Familien beteiligt, die bereits miteinander verfeindet sind. Sie trafen beim Warten auf die Stimmabgabe aufeinander und begannen zu kämpfen.

Aus Wahllokalen im ganzen Land wurden am Dienstag lange Warteschlangen gemeldet, auch im beduinischen Sektor. Die Wahllokale schließen um 22:00 Uhr.

Festnahmen wegen Stimmenkaufs im Negev

In der Nacht nahm die Polizei drei Verdächtige aus den Beduinenorten Segev Shalom und Arara BaNegev fest. Sie stehen im Verdacht, Wählern Geld dafür angeboten zu haben, für die Partei Ra'am (Vereinigte Arabische Liste) zu stimmen. Die Polizei stellte Umschläge mit Bargeld in Höhe von mehreren zehntausend Schekel sicher.

Ra'am reichte beim Zentralen Wahlausschuss eine Beschwerde ein. Die Partei erklärte, sie werde gezielt ins Visier genommen, nachdem ihre Aktivisten festgenommen und ihre Stimmzettel versteckt und beschädigt worden seien.

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