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Technologie

OpenAI will Chat und Work zusammenführen: Was sich für Nutzer in Israel ändert

Ein Laptop mit Symbolen für Gespräche, Dokumente und Programmierung neben einer israelischen Flagge vor der Küste von Tel Aviv.
ChatGPT und israelische Nutzer Hinweis

OpenAI will die Funktionen von Work in gewöhnliche ChatGPT-Gespräche integrieren. Berechtigte Pro-Abonnenten haben bereits höhere Kontingente erhalten. Ein umfassenderes gemeinsames Nutzungssystem soll im Dezember starten.

Laut einer E-Mail, die ein ChatGPT-Pro-Abonnent Israel News Pulse zur Verfügung gestellt hat, wird OpenAI eine kombinierte Chat-und-Work-Oberfläche zunächst mit einer kleinen Nutzergruppe testen. Danach soll der Zugang erweitert werden. Ziel ist, innerhalb derselben Umgebung vom Besprechen einer Idee zur Ausführung einer Aufgabe zu wechseln.

Vom Gespräch zum fertigen Ergebnis

OpenAI beschreibt Chat derzeit als seine Gesprächsumgebung und Work als Agenten für längere Aufgaben, die fertige Dokumente und andere Ergebnisse liefern. Der E-Mail zufolge können Nutzer Dateien und Plugins in die Unterhaltung einbringen und eine Website, eine Präsentation oder Aufgaben im Web anfordern. Dabei können sie die Arbeit prüfen und steuern.

Codex, das Programmierwerkzeug von OpenAI, bleibt ein eigener Bereich in der ChatGPT-Desktop-App. Eine getrennte Oberfläche bedeutet nach der umfassenderen Umstellung jedoch kein getrenntes Nutzungskontingent.

Die E-Mail kündigt Tests in den kommenden Wochen an.

Welche Pro-Abonnenten mehr Nutzung erhalten

Die OpenAI-Versionshinweise vom 29. Oktober bestätigen, dass Pro 100 und Pro 500 nun das Doppelte ihres bisherigen Work-und-Codex-Kontingents enthalten. Das Unternehmen hat außerdem eine Kürzung bei Pro 200 zurückgenommen, die es in einer E-Mail vom 29. September angekündigt hatte.

Pro-200-Abonnenten mit dem bisherigen höheren Kontingent behalten es. Für Nutzer mit der niedrigeren Zuteilung verdoppelt sich diese, sodass alle Pro-200-Abonnenten dasselbe Niveau erreichen. Bestehende Abonnements werden automatisch angepasst, ohne auf die nächste Verlängerung zu warten.

OpenAI nennt monatliche US-Preise von 100, 200 und 500 Dollar für die drei Pro-Stufen. Das Plus-Kontingent bleibt bei dieser Erhöhung unverändert.

Ein gemeinsames Kontingent für ChatGPT und Codex

Work und Codex teilen ihre Nutzung bereits. Laut OpenAI-Hilfecenter beginnt im Dezember ein umfassenderes gemeinsames Kontingent für ChatGPT und Codex in den Tarifen Plus, Pro und Business.

Gemessen wird die Nutzung in Tokens, den Informationseinheiten, die Modelle verarbeiten und erzeugen. Fortgeschrittenere Modelle und komplexe Aufgaben verbrauchen in der Regel mehr. Instant-Chats werden von diesem Kontingent ausgenommen.

OpenAI erwartet, dass die meisten Nutzer nicht häufiger auf eine Rücksetzung warten müssen.

Was das für Nutzer in Israel bedeutet

Israel steht auf OpenAIs Liste der Länder, in denen der Zugang zu ChatGPT unterstützt wird. Die Teilnahme an einem begrenzten Oberflächentest hängt trotzdem davon ab, ob das jeweilige Konto freigeschaltet wird.

Für israelische Selbstständige, die KI im Onlinemarketing einsetzen, und Startups, die mit Codex arbeiten, geht es praktisch um die Planung unterschiedlicher Aufgaben. Eine Präsentation, deren Nutzung angerechnet wird, könnte beispielsweise weniger Kontingent für spätere Programmierarbeit im selben Nutzungszeitraum übrig lassen.

Die Änderung ergänzt die Diskussion über KI und Arbeit in Israel um eine konkrete Frage: Wie viele verschiedene Aufgaben deckt ein Abonnement ab? Israelische Plus-Abonnenten sollten das künftige gemeinsame System von der Pro-Erhöhung im Oktober unterscheiden, die ihr Plus-Kontingent nicht angehoben hat.

Schekel-Abrechnung und Nutzungsanzeige

OpenAI unterstützt israelische Schekel für reguläre kostenpflichtige Abonnements, die auf der Website gekauft werden. Lokale Preise können von einer Umrechnung des US-Preises abweichen. Nutzer in Israel sollten deshalb Betrag und Währung beim Bezahlen prüfen. Aktive Abonnements werden weiter in ihrer bisherigen Währung abgerechnet. Über Apple oder Google abgeschlossene Abonnements verwalten die jeweiligen Stores.

Das gemeinsame Restkontingent und die Rücksetzungszeiten sollen unter Settings → Usage, also in den Nutzungseinstellungen, angezeigt werden. Wer ein Limit erreicht, kann warten, einen höheren Tarif wählen oder Credits für unterstützte Funktionen kaufen. Zuerst wird die enthaltene Nutzung aufgebraucht, danach gekaufte Credits; die Verfügbarkeit hängt vom Konto und der Funktion ab.

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