Imam in Washington fordert in Predigt am 11. September einen islamischen Staat Nordamerika bis 2050

Ein Imam der As-Sabiqun-Moschee in Washington, D.C. hat in einer Predigt am 11. September 2026 einen islamischen Staat Nordamerika bis 2050 gefordert. Zudem tat er die Anschläge vom 11. September als Witz ab und verbreitete die Verschwörungstheorie, es habe sich um eine Operation unter falscher Flagge gehandelt, mit der Muslime ins Visier genommen und gespalten werden sollten.
Was in der Predigt gesagt wurde
Die Predigt wurde am 11. September 2026 gehalten, dem 25. Jahrestag der Anschläge. Darin forderte der Imam die Gründung eines islamischen Staates Nordamerika bis zum Jahr 2050. Gehalten wurde die Predigt in der As-Sabiqun-Moschee in der US-Hauptstadt.
Außerdem tat er die Anschläge vom 11. September als Witz ab und verbreitete die Behauptung, es habe sich um eine Operation unter falscher Flagge gehandelt, mit der Muslime ins Visier genommen und gespalten werden sollten.
Was die Anschläge vom 11. September waren
Am 11. September 2001 entführten Al-Kaida-Terroristen vier Passagierflugzeuge und steuerten sie in das World Trade Center in New York, in das Pentagon bei Washington und auf ein Feld in Pennsylvania. Fast 3.000 Menschen wurden getötet.
Die 9/11-Kommission, die offizielle Untersuchungskommission der USA, kam zu dem Schluss, dass Al-Kaida die Anschläge verübt hat. Die Theorie einer Operation unter falscher Flagge wurde von Ermittlern und Forschern zurückgewiesen.
Ein islamischer Staat in Amerika
Die US-Verfassung verbietet es dem Staat, eine offizielle Religion einzuführen; ein auf islamischem Recht gegründeter Staat würde daher voraussetzen, dass die Verfassung ersetzt wird.
Was nicht bekannt ist
Der Bericht enthielt keine Stellungnahme der Moschee oder der Behörden, und es ist unklar, ob die Predigt eine offizielle Reaktion ausgelöst hat.
Weitere Einzelheiten dürften von der Moschee, von Vertretern der muslimischen Gemeinschaft in Washington und aus einer etwaigen Prüfung durch die Behörden kommen.



