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John Spencer kritisiert Mamdanis Beitrag zum 7. Oktober

John Spencers Beitrag auf X, der den Genozidvorwurf zurückweist, neben dem Beitrag von Bürgermeister Zohran Mamdani zum 7. Oktober und dem offenen Brief des JINSA, vor dem New Yorker Rathaus.
Beiträge von Spencer und Mamdani auf X Hinweis

Mamdani verurteilte die Morde der Hamas vom 7. Oktober und warf Israel anschließend Völkermord vor. Spencer wies den Vorwurf zurück und erklärte, der Beitrag schüre Hass auf Juden.

Der Militäranalyst John Spencer hat den New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani am 8. Oktober scharf für dessen Erklärung zum dritten Jahrestag des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober kritisiert. Er widersprach dessen Vorwürfen zu Gaza und warf ihm vor, das Andenken der Opfer zu missachten.

Was Mamdani schrieb

In seiner Mitteilung vom 7. Oktober, die auch das Büro des Bürgermeisters veröffentlichte, verurteilte Mamdani die Morde und Entführungen durch die Hamas. Er sprach von mehr als 1.100 getöteten Israelis und 251 entführten Menschen und bekundete Solidarität mit trauernden New Yorkern.

Anschließend beschuldigte er die israelische Regierung eines fortdauernden Völkermords in Gaza. Sie habe mehr als 74.000 Palästinenser getötet, darunter mehr als 21.000 Kinder. Zudem nannte er mehr als 1.400 getötete Palästinenser seit der Waffenruhe. Diese Zahlen und Anschuldigungen stammen aus Mamdanis Erklärung.

Der Bürgermeister kritisierte amerikanische Waffenlieferungen, warf Washington eine Mitschuld vor und forderte Freiheit, Sicherheit und Würde für alle Menschen.

Spencer weist den Völkermordvorwurf zurück

Spencer bezeichnete Mamdanis Beitrag zu Beginn seiner Antwort auf X als widerlich. Er wies den Völkermordvorwurf zurück und verwies auf einen Brief, den nach seinen Angaben mehr als 75 US-Generäle und Rechtsexperten unterstützen.

Auch die Zuschreibung von 74.000 palästinensischen Todesfällen an die israelische Regierung bestritt er. Das Töten gegnerischer Kämpfer im Krieg sei für sich genommen kein Kriegsverbrechen, argumentierte Spencer. Dieser Krieg habe mit dem Einmarsch am 7. Oktober, den Morden, Vergewaltigungen und der Entführung von Zivilisten begonnen.

Seine Warnung vor Antisemitismus

Spencer warf Mamdani vor, Unwahrheiten zu verbreiten, die Antisemitismus und Angriffe gegen jüdische Gemeinden in New York und im übrigen Land beförderten. Der Beitrag helfe niemandem, auch nicht den New Yorkern. Er ziele darauf ab, Israel mit zweierlei Maß zu messen, zu dämonisieren und zu delegitimieren.

Das sind Spencers Vorwürfe zum Inhalt und zur Wirkung der Erklärung. Einen konkreten Angriff, der durch Mamdanis Mitteilung verursacht worden sei, benannte er nicht.

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