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Technologie

Judea Pearl spricht bei StandWithUs über KI und Antisemitismus

Ein aufgeklappter Laptop zeigt verbundene blaue Punkte neben einer israelischen Flagge und einem Notizbuch mit Blick auf einen Universitätshof.
Webinar von StandWithUs Hinweis

Das kostenlose Zoom-Gespräch beginnt am Dienstag um 21:00 israelischer Zeit. Ein führender KI-Forscher, ein Microsoft-Designer und ein Student kommen dabei zusammen.

In einem Beitrag auf X vom 7. November begrüßte Judea Pearl die Gelegenheit, mit Studierenden zu sprechen und ihre Ansichten zu hören. Er reagierte damit auf die Ankündigung von Oleg Ivanov, dem Leiter von StandWithUs in Nordkalifornien.

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Auf X öffnen

Drei Perspektiven auf KI und Antisemitismus

StandWithUs hat das Gespräch "Zionophobie entgegentreten, Hoffnung gestalten" für den 10. November angesetzt. Neben Pearl nehmen Jon Friedman, Chefdesigner für Microsoft 365, und Jaden Penhaskashi teil. Penhaskashi ist an der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) Teilnehmer des Emerson-Programms von StandWithUs. Nach Angaben der Organisation geht es um Antisemitismus, künstliche Intelligenz und die Rolle der nächsten Generation.

Pearl verwendet den Begriff "Zionophobie", um die Ablehnung jüdischer Souveränität und einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk zu beschreiben. Im Februar erörterte er diesen Begriff bei der Daniel-Pearl-Gedenkvorlesung an der Stanford University. Er gehört zu Pearls öffentlichen Schriften über Israel und jüdische Identität, denen er sich neben seiner wissenschaftlichen Arbeit widmet.

Pearls Forschung zum Schlussfolgern von Maschinen

Die UCLA führt Pearl als emeritierten Informatikprofessor und Leiter ihres Labors für kognitive Systeme. Er erhielt den A. M. Turing Award für das Jahr 2011 für Arbeiten, die Grundlagen der modernen künstlichen Intelligenz schufen. Seine Forschung untersucht, wie Maschinen unter Unsicherheit Schlussfolgerungen ziehen und Zusammenhänge zwischen Ursachen und Wirkungen verstehen.

In seinem UCLA-Profil beschreibt Pearl Kausalmodelle als einen Weg zu Maschinen, die ihre Handlungen erklären, Fehler erkennen und deren Wiederholung vermeiden können. Sein 2018 gemeinsam mit Dana Mackenzie veröffentlichtes Buch The Book of Why machte die Kausalanalyse einem breiten Publikum zugänglich. Die UCLA beschreibt dessen zentrale Frage als den Übergang vom Erkennen von Mustern in Daten zum Verständnis dafür, warum etwas geschieht.

Friedman konzentriert sich auf die Qualität von KI-Antworten

Microsoft stellt Friedman als Leiter der Design- und Forschungsteams von Microsoft 365 vor. Er arbeitet seit zwei Jahrzehnten im Unternehmen, sowohl an neuen Produkten als auch an Änderungen bestehender Angebote.

In einem Beitrag für den Microsoft-Copilot-Blog argumentierte Friedman im Mai, dass sich die Gestaltung von KI auch mit der Qualität der eigentlichen Antwort befassen müsse. Er nannte Ton, Aufbau, Lesbarkeit, Nutzen und Vertrauenswürdigkeit als Faktoren, die darüber entscheiden, ob eine Antwort einem Menschen bei der Erledigung einer Aufgabe hilft.

StandWithUs bezeichnet Friedman außerdem als einen der führenden Mitgründer von Jews At Microsoft, der Gruppe jüdischer Beschäftigter im Unternehmen.

Ausbildung von Studierenden und Anmeldung zum Webinar

Das Emerson-Programm, an dem Penhaskashi teilnimmt, gehört zu den Hochschulaktivitäten von StandWithUs. Die Ausbildung vermittelt Wissen über Israel, studentische Führungsaufgaben und den Umgang mit Antisemitismus an Hochschulen. Die Teilnehmenden erhalten außerdem Informationen über ihre Rechte und Unterstützung bei der Organisation von Bildungsprogrammen.

Das Programm vermittelt Strategien, um irreführenden Informationen entgegenzuwirken, sowie den Umgang mit Hass im Internet. Zum Lehrplan gehört auch die Zusammenarbeit mit studentischen Vertretungen und Hochschulverwaltungen.

Das kostenlose Webinar findet am Dienstag, dem 10. November, um 21:00 israelischer Zeit live auf Zoom statt. Das entspricht 11:00 Pacific Standard Time und 14:00 Eastern Standard Time in den USA. Die Anmeldung erfolgt über die Schaltfläche "Register Here" auf der Veranstaltungsseite von StandWithUs. Diese Seite ist in Ivanovs Ankündigung verlinkt, die Pearl in seinem Beitrag zitiert.

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