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Israel News Pulse

Antisemitismus

Hamas-Rufe bei gestörter Gedenkwache zum 7. Oktober in New York gemeldet

Kleine Kerzen in Gläsern leuchten auf einem Parkweg in Manhattan vor unscharfen Gebäuden.
Gedenkwache zum 7. Oktober, New York Hinweis

Die Versammlung gedachte der Opfer des 7. Oktober und getöteter Palästinenser in Gaza. Einige Demonstranten zeigten Hamas-Symbole und ein Porträt von Yahya Sinwar.

Demonstranten störten am 7. Oktober 2026 eine Gedenkveranstaltung am Union Square in Manhattan. Berichte und Aufnahmen dokumentieren dabei Unterstützung für die Hamas. The Times of Israel und Jewish Insider berichteten von Rufen wie „Lang lebe die Hamas“. JTA dokumentierte in Berichten und Fotos eine Hamas-Fahne sowie ein Bild von Yahya Sinwar.

Die von Israelis for Peace organisierte Veranstaltung erinnerte an den dritten Jahrestag des Hamas-Massakers in Südisrael. Sie gedachte auch der während des anschließenden Gazakriegs getöteten Palästinenser. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani nahm teil, sprach aber nach den Berichten vor Ort nicht zur Versammlung.

Ein Marsch erreicht das Gedenken

Propalästinensische Demonstranten hatten sich zunächst nahe dem Rathaus versammelt und zogen anschließend zum Union Square. The Times of Israel beschrieb einige Teilnehmer mit Hamas- und Hisbollah-Fahnen oder Bildern terroristischer Anführer. Diese Beobachtungen betreffen bestimmte Personen, nicht den gesamten Marsch.

Am Union Square erreichte die Konfrontation eine Veranstaltung, die Israelis und andere Trauernde zusammenbringen sollte. JTA beschrieb die Organisatoren als israelische Aktivisten gegen die Besatzung. Unterstützung für palästinensische Anliegen und Unterstützung für die Hamas waren innerhalb der anwesenden Gruppen daher keine austauschbaren Positionen.

Fotos der Hamas-Fahne und des Sinwar-Porträts liefern Belege jenseits der Interpretation von Geräuschen aus der Menge. Sinwar war eine zentrale Figur des Angriffs vom 7. Oktober, bei dem nach israelischen Zahlen rund 1.200 Menschen ermordet und 251 entführt wurden.

Was die Aufnahmen belegen

Fox News veröffentlichte am 7. Oktober Videoaufnahmen der Konfrontation. Die zugängliche Videoseite enthielt kein verifiziertes Transkript des Rufes. Die Worte werden hier deshalb den gesonderten Berichten zugeschrieben und nicht aus der Fox-Beschreibung abgeleitet.

Auch das Videografennetzwerk FreedomNewsTV beschrieb seine zeitnahe Aufnahme als Mitschnitt des Rufes. Zusammen mit der Berichterstattung vor Ort stützt das die konkrete Darstellung von Hamas-Unterstützung während der Störung. Es belegt nicht, dass die gesamte Menge mitrief oder eine einheitliche Position vertrat.

Terrorsymbole bei einer Gedenkveranstaltung für Opfer führten zu einer direkten Konfrontation über die Bedeutung des Jahrestags. Die Belege betreffen sichtbare Symbole und berichtete Äußerungen; sie belegen weder eine Hamas-Mitgliedschaft noch eine strafrechtliche Anklage gegen unidentifizierte Teilnehmer.

Die Reaktion des Bürgermeisters

Am 8. Oktober erklärte Mamdani auf Nachfrage, er sei stolz auf seine Teilnahme, und verwies auf die Berichte trauernder Familien. Jewish Insider zufolge verurteilte er die Störer nicht, sondern betrachtete Protest gegen ihn als Teil seiner Bürgermeisterrolle.

Es ging somit nicht allein um Unterstützer und Gegner der israelischen Regierung. Eine Gedenkwache israelischer Friedensaktivisten wurde zur Zielscheibe von Demonstranten, von denen einige offen die Hamas beschworen. Diese Unterscheidung erklärt die Aufmerksamkeit über die üblichen Auseinandersetzungen zum Gazakrieg hinaus.

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