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Israel News Pulse

USA

Veranstalterin von Rama Duwajis Portugalreise forderte Israels Abschaffung

Schreibrohre, Papier und ein Tintenfass liegen auf einem Holztisch auf der Terrasse eines ländlichen Herrenhauses.
Rama Duwajis Portugalreise Hinweis

Women Sanctuary kündigte die Ehefrau des New Yorker Bürgermeisters als Gastkünstlerin für das Septemberprogramm an. Ein Bericht vom 30. September beleuchtete frühere Forderungen der Veranstalterin, Israel abzuschaffen.

Women Sanctuary, das Rama Duwaji, die Ehefrau des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani, als Gastkünstlerin für einen Aufenthalt in Portugal im September angekündigt hatte, forderte zuvor auf Instagram die Abschaffung Israels. Der Washington Free Beacon berichtete am 30. September, Duwaji stehe am Ende des zweiten Durchgangs. Damit rückten die politischen Äußerungen der Veranstalterin in die Berichterstattung über ihre künstlerische Zusammenarbeit mit der Gruppe.

Die New York Post hatte erstmals am 29. August über die geplante Teilnahme berichtet. Inzwischen ist das Programm beendet: Der letzte Durchgang dauerte vom 25. bis 30. September. Über Duwajis Anwesenheit berichtete der Free Beacon; das vorab veröffentlichte Programm belegte ihre angekündigte Rolle.

Fünf Nächte in Nordportugal

Das Programm Journey Through Islamic Calligraphy wurde für zwei getrennte Termine beworben, vom 16. bis 21. September und vom 25. bis 30. September. Veranstaltungsort war Paço da Glória, ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert in der Gegend von Arcos de Valdevez im Norden Portugals. Es handelte sich also nicht um ein Hotel im Zentrum von Porto.

Das portugiesische Medium 24 Horas beschrieb fünf Übernachtungen mit Halalmahlzeiten, Gebeten, Spaziergängen und Vorträgen zur Geschichte des Islam in Portugal. Der Kalligraf Pablo Casado sollte zwölf Unterrichtsstunden übernehmen, darunter die Vorbereitung des traditionellen Schreibrohrs, des Qalam. Für Duwaji war ein Illustrationsworkshop angekündigt.

Die New York Post bezifferte die Teilnahmegebühren auf etwa 4.300 Dollar für ein geteiltes Zimmer und 5.260 Dollar für ein Einzelzimmer. Das waren die angebotenen Gästepreise, keine nachgewiesene Rechnung an Duwaji. Ob sie bezahlt wurde und wer ihre Reise sowie ihre Unterkunft finanzierte, ging aus den Berichten nicht hervor.

Die Beiträge über Israel

Der Free Beacon verwies auf einen Instagrambeitrag von Women Sanctuary aus dem Oktober 2025. Darin verlangte die Gruppe die Abschaffung Israels, das sie als kolonialen Apartheidstaat bezeichnete, und die Befreiung Palästinas.

Der Bericht dokumentierte außerdem die Verwendung der Parole vom Fluss bis zum Meer im Mai 2024. Sie bezieht sich auf das Gebiet zwischen Jordan und Mittelmeer, zu dem Israel gehört. Kritiker verstehen sie als Aufruf zur Beseitigung Israels. Im gesonderten Beitrag der Veranstalterin wurde dessen Abschaffung ausdrücklich gefordert.

Ein Gebet vom September 2024 bat um die Befreiung Palästinas und seine Reinigung von Tyrannei und Unterdrückern. Der in der Berichterstattung wiedergegebene Wortlaut bezeichnete Juden nicht ausdrücklich als diese Unterdrücker. Es handelte sich um Äußerungen der Veranstalterin, nicht um Aussagen, die Duwaji im Zusammenhang mit diesem Aufenthalt zugeschrieben wurden.

Frühere Zusammenarbeit auf Mallorca

Vor dem Programm in Portugal hatte Women Sanctuary Duwaji bereits als Gastkünstlerin für einen Aufenthalt auf Mallorca angekündigt. Für das Programm Plants of the Qur’an vom 1. bis 6. Juli 2026 sollte sie Workshops zu Keramik und zur Gestaltung von Fliesen leiten.

Die New York Post berichtete im Juli, sie sei dafür nach Mallorca gereist. Diese frühere Zusammenarbeit zeigt, dass ihre Ankündigung für Portugal Teil einer bereits bestehenden beruflichen Beziehung zur Veranstalterin war und nicht deren erste Einladung an die Künstlerin.

Die Debatte in New York

Zeitgleich lief eine gesonderte Debatte: Jüdische Organisationen kritisierten Mamdanis Antisemitismusplan vom 29. September, weil dieser israelfeindliche Rhetorik ausklammere, berichtete Jewish Week.

Bis zum 8. Oktober wurde keine veröffentlichte Stellungnahme von Duwaji, dem Bürgermeisterbüro oder Women Sanctuary gefunden, die ausdrücklich auf den Zusammenhang zwischen dem Portugalprogramm und diesen Beiträgen einging. Auch blieb in den Berichten offen, ob das Bürgermeisterbüro die Äußerungen der Veranstalterin kannte.

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