Kennedy soll Beitrag zur Verteidigung Israels mit Vorwürfen gegen Katar gelöscht haben

Kennedy wies Genozidvorwürfe gegen Israel zurück und warf Katar die Finanzierung von Propaganda vor. Der Grund für die gemeldete Löschung ist ungeklärt.
US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat Berichten zufolge einen am 7. Oktober auf X veröffentlichten Beitrag gelöscht. Darin wies er Genozidvorwürfe gegen Israel zurück und beschuldigte Katar, eine Propagandakampagne der Muslimbruderschaft zu finanzieren.
Was in dem Beitrag stand
Im Screenshot bezeichnete Kennedy den Genozidvorwurf als offenkundig lächerlich und erklärte, er diene der Legitimation von Antisemitismus. Die behauptete Kampagne verglich er mit der Propaganda des NS-Propagandaministers Joseph Goebbels.
Er argumentierte, totalitäre Systeme, darunter der Islamismus, nutzten Antisemitismus, um Menschen zu mobilisieren, Bündnisse zu bilden und Macht zu gewinnen. Viele Menschen im Westen, die den Vorwurf wiederholten, bezeichnete er als nützliche Idioten. Sie seien von einer Kampagne getäuscht worden, die Juden, Christen, Israel und den USA feindlich gegenüberstehe. Dies waren Kennedys Anschuldigungen.
Der Beitrag bezog sich auf Vorwürfe zu Israels Vorgehen in Gaza. Am Ende dankte Kennedy einem Mann namens John für einen Faktencheck, dessen Weitblick und Mut.
Warum wurde er gelöscht?
Die Jerusalem Post berichtete am 8. Oktober über die Löschung. Kennedy und sein Ministerium hätten dafür keine Erklärung abgegeben. Aus den geprüften Berichten geht der Grund nicht hervor.



