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Naher Osten

Drei Saudis bei Angriffen auf Flughafen Riad getötet, Huthi reklamieren Attacke

Ein unmarkiertes Passagierflugzeug parkt im warmen Nachmittagslicht neben einem modernen Terminal in einer Wüstenregion.
Flughafen Riad und Saudia-Maschine Hinweis

Die Luftfahrtbehörde meldet drei Tote und leichte bis schwere Verletzungen. Laut Saudia waren im beschädigten Flugzeug keine Passagiere.

Drei saudische Staatsbürger wurden bei zwei Angriffen auf den internationalen Flughafen König Khalid in Riad am Donnerstag, dem 8. Oktober 2026, getötet. Menschen verschiedener Nationalitäten wurden verletzt, teilte die saudische Luftfahrtbehörde am 9. Oktober mit. Ein Angriff galt Flughafenanlagen, der andere einem Flugzeug von Saudia.

Die vom Iran unterstützten Huthi bekannten sich zu einem Angriff auf den Flughafen. Die Opfermitteilung der Luftfahrtbehörde benannte die Angreifer nicht selbst. Das Bekenntnis der Gruppe und die offiziellen saudischen Schadensangaben werden deshalb getrennt zugeordnet.

Rettungseinsatz nach zwei Angriffen

In der von saudischen und regionalen Medien wiedergegebenen Erklärung heißt es, unter den Verletzten seien Bürger und Einwohner unterschiedlicher Nationalitäten. Die Verletzungen seien leicht bis „schwer“; Betroffene wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Rettungskräfte und zuständige Stellen handelten nach den bestehenden Verfahren. Die Behörde meldete Sachschäden und weitere Abstimmung mit Sicherheitsstellen, um Folgen zu bewerten und Passagiere, Beschäftigte und den zivilen Luftverkehr zu schützen.

Eine Gesamtzahl der Verletzten nannte sie nicht. Die Angabe von drei getöteten Saudis bezieht sich auf die Angriffe vom 8. Oktober, nicht auf die getrennten Vorfällen in Abha und Riad, die früher in der Woche gemeldet wurden.

Saudia bestätigt Tod eines Piloten

Saudia erklärte, eines ihrer Flugzeuge sei am Boden beschädigt worden, während keine Passagiere an Bord waren. Die Fluggesellschaft trauerte zudem um Kapitän Hamoud al-Kalthami, den sie als Todesopfer des Flughafenvorfalls benannte.

Das Unternehmen aktivierte nach eigenen Angaben gemeinsam mit den Behörden Notfallverfahren und unterstützt Betroffene und Angehörige. Seine Flüge und Abläufe in Riad seien seit 18:00 Uhr am 8. Oktober wieder normal, bei fortlaufender Prüfung der Flugpläne und Information der Reisenden.

Diese Mitteilung beschreibt die von Saudia gemeldete Wiederaufnahme. Sie bedeutet nicht, dass andere Fluggesellschaften gleichzeitig zurückkehrten. Internationale Anbieter überprüften ihre Verbindungen unabhängig entsprechend der Sicherheitslage.

Huthi bekennen sich, Koalition meldet Gegenschläge

Laut Associated Press erklärten die Huthi, den Flughafen mit einer ballistischen Rakete angegriffen zu haben. Ihr Bekenntnis rückt zivile Luftfahrtinfrastruktur in den Mittelpunkt der jüngsten Eskalation mit Saudi-Arabien.

Die saudisch geführte Koalition meldete am 9. Oktober die Zerstörung von drei Huthi-Raketenstartanlagen. Sprecher Turki al-Maliki kündigte eine entschlossene Antwort auf Angriffe gegen Zivilisten und zivile Einrichtungen an.

Der Generalsekretär des Golfkooperationsrats, Jasem al-Budaiwi, verurteilte den Angriff und bekräftigte Unterstützung für Saudi-Arabiens Sicherheit. Für Reisende bleibt die Unterscheidung wichtig: Ein geöffneter Flughafen bestätigt noch keinen einzelnen Flug. Vor der Abreise ist die aktuelle Mitteilung der jeweiligen Fluggesellschaft maßgeblich.

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