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Plünderungen, Brände und Angriffe auf Anwohner: Szenen der Ausschreitungen in Frankreich und Italien

Redaktionelle Illustration beschädigter Ladenfronten, eines Feuers und von Einsatzkräften mit französischen und italienischen Flaggenfarben.
Ausschreitungen in Frankreich und Italien Hinweis

Geschäfte werden geplündert, Einsatzkräfte angegriffen und Anwohner stellen sich Menschen entgegen, die ihr Eigentum bedrohen. Die Videozusammenstellung von Israel News Pulse vereint Szenen aus Frankreich und Italien. Sie folgt der Gewalt durch Einkaufsstraßen, Wohnviertel und Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Die Schäden reichen über zerbrochene Scheiben hinaus. In Nizza wird ein Ladenbesitzer selbst zum Ziel, nachdem sein Geschäft geplündert wurde. In Douai stehen Freunde, die sich zu einer Geburtstagsfeier getroffen haben, Angreifern mit Hämmern gegenüber. Andernorts werden Feuerwehrleute angegriffen, während sie Brände löschen wollen.

Ladenbesitzer stehen der Menge gegenüber

Vor einem Geschäft für Videospiele und Zeichentrickartikel in Nizza wird der Inhaber mit der Zerstörung seines Betriebs konfrontiert. Er wird von hinten angegriffen und mit Gegenständen beworfen, während junge Randalierer lachen.

Die Begegnung macht deutlich, welcher Gefahr sich Menschen aussetzen, die eine Plünderung stoppen wollen. Ein Geschäft zu schützen kann bedeuten, sich denjenigen direkt in den Weg zu stellen, die es zerstören.

In Saint-Denis plündern Menschen eine Snipes-Filiale. Im Pariser Viertel Belleville wird ein Darty-Elektronikgeschäft verwüstet. Aus einem DealBike-Laden wird unter „Wallah“-Rufen ein Fahrrad mitgenommen.

Unterschiedliche Geschäfte, unterschiedliche Waren, dieselbe unmittelbare Folge: Die Inhaber müssen gestohlene Bestände und Schäden an ihren Räumen erfassen.

Bei einem Zara-Geschäft geht die Zerstörung mit einer politischen Botschaft einher. Nach der Plünderung wird „Free Palestine“, also „Freiheit für Palästina“, auf die Scheiben geschrieben.

Andernorts stellt sich eine Frau mit einem großen Stock vor ihr Geschäft. Sie bleibt am Eingang und versucht, Plünderer am Eindringen zu hindern.

Angriff auf eine Geburtstagsfeier

In Douai im Norden Frankreichs erreicht die Gewalt ein Gebäude, das Freunde für eine Geburtstagsfeier gemietet haben.

Die begleitende Schilderung beschreibt Angreifer, die sich gewaltsam Zutritt verschaffen wollen, Autos beschädigen und Menschen mit Hämmern attackieren. Die Anwesenden versuchen, sich selbst und ihre Umgebung während der Gewalt zu schützen.

Es war eine private Zusammenkunft. Die Bedrohung kam bis vor die Tür.

Auch andere Anwohner greifen ein, wenn die Zerstörung ihre Straßen erreicht. Ein Passant stellt sich einer Person entgegen, die einen Warteunterstand an einer Bushaltestelle beschädigt, und stoppt sie mit einer Ohrfeige.

Solche Begegnungen bergen eigene Gefahren. Wer ein Geschäft, ein Fahrzeug oder öffentliches Eigentum schützen will, kann schnell selbst zum nächsten Ziel werden.

Angriffe auf Polizei und Feuerwehr

Von einem Dach in Paris wirft eine Person Steine auf Polizeifahrzeuge und Passanten darunter. Neben den direkten Auseinandersetzungen am Boden entsteht damit eine zusätzliche Gefahr von oben für die Menschen auf der Straße.

Eine weitere Sequenz betrifft einen Mann, der in der begleitenden Schilderung als Zivilpolizist bezeichnet wird. Er wird geschlagen, nachdem Randalierer seine Identität erkannt haben.

Auch Feuerwehrleute sind Gewalt ausgesetzt, während sie Brände löschen wollen. Angriffe auf Teams, die Flammen eindämmen sollen, gefährden sowohl die Einsatzkräfte als auch das umliegende Eigentum, das sie zu schützen versuchen.

Andernorts trifft die Polizei am Eingang eines verwüsteten Geschäfts auf Menschen. Die Zusammenstellung wechselt zwischen Beamten, die auf Angriffe reagieren, und Versuchen, bereits laufende Plünderungen zu stoppen.

Zerstörung wird zum Kameramotiv

Manche Beteiligte machen ihre Taten zum Inhalt eigener Aufnahmen.

Nahe den Champs-Élysées posiert eine Gruppe nach Plünderungen für ein Foto. Einige Mitglieder zeigen beleidigende Gesten. In einer anderen Szene filmt sich eine Person in einem Touristenbähnchen, das als entführt beschrieben wird.

Die Aufnahmen halten neben der Zerstörung auch Momente des Feierns fest.

Sie zeigen zugleich Gefahren für die Beteiligten selbst. Die Hose einer Person fängt Feuer. Eine andere stürzt während einer Plünderung. Wie schwer mögliche Verletzungen sind, lässt sich anhand der begleitenden Beschreibungen nicht feststellen.

In Lyon werden Ziegel von einer nahe gelegenen Baustelle verwendet, um eine Mauer am Eingang des Rathauses zu errichten. Material für Bauarbeiten wird zum Hindernis vor einer öffentlichen Einrichtung.

Am Morgen hat die Menge in Teilen von Paris beschädigte Ladenfronten und Trümmer hinterlassen. Was in wenigen Augenblicken zerschlagen wurde, müssen andere aufräumen, reparieren und ersetzen.

Die Zusammenstellung reicht bis nach Italien

Die italienischen Szenen konzentrieren sich auf Mailand. Dort folgen auf eine über soziale Medien organisierte Zusammenkunft eingeschlagene Schaufenster und Plünderungen in Geschäften und Supermärkten.

Die begleitenden Schilderungen beschreiben außerdem Unruhen in Turin und Bologna sowie eine von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni einberufene Besprechung zur öffentlichen Ordnung.

Jeder dieser Vorfälle hat eigene örtliche Umstände. Neben den französischen Aufnahmen erweitern sie das Bild einer Gewalt, die Geschäfte, Polizei und öffentliche Räume erreicht.

Für die Betroffenen bemessen sich die Folgen an praktischen Fragen: Kann ein Geschäft wieder öffnen? Ist ein beschädigtes Auto noch nutzbar? Können Einsatzkräfte einen Brand sicher erreichen? Können Bewohner in einem Gebäude geschützt bleiben?

Die Aufnahme endet. Reparaturen, Verluste und unbeantwortete Hilferufe bleiben.

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