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Israel News Pulse

Israels Armee

Israelische Armee meldet fünf Einsätze in Judäa und Samaria

Eine leere Straße führt im Morgengrauen durch Kalksteinhügel zu einem entfernten Beobachtungsposten.
Judäa und Samaria Hinweis

Die israelische Armee teilte am 16. Oktober mit, innerhalb der vorangegangenen zwei Wochen fünf Brigadeeinsätze in Judäa und Samaria abgeschlossen zu haben. Dabei seien Gesuchte festgenommen sowie Waffen und als Terrorgelder eingestufte Mittel beschlagnahmt worden.

Die militärische Bilanz umfasst eine Reihe von Einsätzen, keinen einzelnen Zugriff. Sie nennt Durchsuchungen an Tausenden Orten, Dutzende Festnahmen und die Beschlagnahme von Drohnen und Pistolen. Hinzu kommt die Entfernung von Material, das nach Darstellung der Armee zu Anschlägen aufrief.

Durchsuchungen und Festnahmen über zwei Wochen

Walla und Haredim 10 veröffentlichten die Mitteilung am 16. Oktober. Die Armee beschrieb Dutzende operative Maßnahmen im Verantwortungsbereich der Division Judäa und Samaria. Dazu gehörten auch Warngespräche und Durchsuchungen an Orten mit Verbindungen zu Terrororganisationen.

Die Gesamtzahlen sind Näherungswerte: Dutzende gesuchte Personen und Tausende Durchsuchungsziele, ohne getrennte Ergebnisse für jeden Brigadeeinsatz. Eine Festnahme ist ein Ermittlungsschritt und belegt keine Verurteilung.

Waffen und finanzielle Mittel

Zu den beschlagnahmten Gegenständen gehörten Pistolen und Drohnen. Die Armee meldete außerdem mehrere Hunderttausend Schekel, die sie als Terrorgelder bezeichnete. Das ist eine militärische Zuordnung, kein veröffentlichtes Gerichtsurteil über Eigentum oder Verwendungszweck.

Die Zusammenstellung von Waffen, Ausrüstung und Geldern zeigt die gesuchten Materialkategorien. Eine gesonderte Bestandsliste für jeden Ort wurde nicht veröffentlicht. Israel News Pulse konnte unabhängig keine Informationen über endgültige Anklagen oder gerichtliche Ergebnisse zu den in dieser Bilanz beschriebenen Festnahmen finden.

Gedenkstätten und Schilder entfernt

Soldaten hätten zudem Dutzende Gedenkstätten und Schilder zerstört, die Terroristen ehrten und Terrorismus förderten, erklärte die Armee. Sie stellte dies als gezieltes Vorgehen gegen Aufwiegelung dar, parallel zu Festnahmen und Beschlagnahmen.

Die Armee brachte die betroffenen Orte mit Organisationen in Verbindung, die nach ihrer Darstellung Terrorismus und Unterstützung für den Angriff vom 7. Oktober förderten. Die Mitteilung beschreibt die militärischen Auswahlgründe, identifiziert jedoch nicht jedes Schild und enthält keine vollständige öffentliche Ortsliste.

Der Zeitraum ist entscheidend: Die Zahlen beziehen sich auf etwa zwei Wochen vor der Mitteilung vom 16. Oktober, nicht ausschließlich auf Festnahmen und Funde an diesem Tag.

Eine gemeinsame Bilanz der Division

Die fünf Einsätze fanden auf Brigadeebene innerhalb des größeren Divisionsrahmens statt. Da die Ergebnisse zusammengefasst wurden, entspricht die Zahl der Einsätze weder der Zahl von Dörfern noch einzelnen Razzien oder gesonderten Ermittlungen.

Als fortlaufendes Ziel nannte die Armee die Störung terroristischer Aktivitäten und Aufwiegelung sowie den Schutz der Menschen in der Region und im übrigen Israel. In der Ausrüstungsliste stehen Drohnen neben Pistolen; finanzielle Beschlagnahmen sind gesondert in Schekel erfasst.

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