Universität Tel Aviv öffnet Musikabend über künstliche Intelligenz für das Publikum

Die Universität Tel Aviv veranstaltet am Montag, 9. November, einen kostenlosen Abend über Musik, Kreativität und künstliche Intelligenz. Beginn ist um 17:00 Uhr israelischer Zeit; eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Die Veranstalter von AI Week TLV stellten das Programm am 5. November auf LinkedIn vor. Es bringt Musiker und Entwickler kreativer Technologien auf dieselbe Bühne. Arkadi Duchin und Yair Nitzani sollen das Abschlussgespräch führen; außerdem sind Auftritte und eine Diskussion über Künstler und Algorithmen angekündigt.
Künstler treffen die Entwickler ihrer Werkzeuge
Die dritte Ausgabe von „The Future of Creativity in the Age of Generative AI“ findet im Smolarz Auditorium statt. AI Week und die Rechtsanwaltskanzlei S. Horowitz präsentieren den Abend in Zusammenarbeit mit Eyal Brook, dem Leiter der KI-Praxis der Kanzlei.
Das Programm nennt Kurzvorträge von Artlist, Decart, ICAA Strategists und dem KI-Künstler Barak Rotem. Für die Gesprächsrunde über Künstler und Algorithmen sind Fernando Garibay, Annette Doms und Guy Mar angekündigt.
Eine menschliche Stimme und ein digitales Gegenüber
Einer der Auftritte macht diese Verbindung unmittelbar erlebbar. Der Musiker Omer Luz, bekannt als Peter Spacey, beschrieb seinen Beitrag auf LinkedIn als neues Kapitel des Projekts „Artificial Humanity“. Es untersucht das Zusammenspiel von Menschen und künstlicher Intelligenz bei Liveauftritten. Die diesjährige Präsentation trägt den Titel „From Genesis to Code“.
Luz zufolge verbindet die Aufführung die 42 Buchstaben eines kabbalistischen Schöpfungscodes mit Computercode, Prompts und Tokens. Er kündigte Eyal Brook an den Tasten, Nofar Margaliot als Sängerin und Nataly Shafir für die visuellen Elemente an. Luz selbst verantwortet KI-Orchestrierung, Produktion und Synthesizer. Auch eine digitale Version seiner Person soll auf der Bühne erscheinen.
Urheberschaft wird zur Bühnenfrage
Brooks Beteiligung gibt dem Abend auch eine juristische Perspektive. In einem im Juni von S. Horowitz veröffentlichten Beitrag untersuchte er, wie generative KI etablierte Vorstellungen von Urheberschaft, Originalität und Eigentum herausfordert. Dabei ging es um die mögliche Entwicklung des Urheberrechts, wenn Maschinen größere Teile kreativer Arbeit übernehmen.
Die Fragen reichen bis in die Arbeitswelt. Das neue israelische Forum Beyond Intelligence eröffnete in dieser Woche mit KI, Arbeit und Einkommen auf seiner Tagesordnung. Andere israelische Veranstaltungen haben sich mit KI und historischen Zeugenaussagen befasst.
Beginn, Anmeldung und Eintritt
Einlass ist am Montag, 9. November, um 16:30 Uhr israelischer Zeit. Die Ankündigung der Veranstalter vom 5. November setzt das Programm von 17:00 bis 19:20 Uhr an. Veranstaltungsort ist das Smolarz Auditorium auf dem Campus der Universität Tel Aviv.
Der Eintritt ist auch für Menschen kostenlos, die kein Ticket für AI Week besitzen. Die Anmeldung erfolgt über das Blavatnik Interdisciplinary Cyber Research Center der Universität und das von AI Week geteilte Formular für den Kreativabend. Das Fachmedium Content IL nennt eine vorherige Anmeldung und eine begrenzte Platzzahl.
Die gesamte AI Week läuft vom 9. bis 11. November. Die Universität nennt Forschung, industrielle Anwendungen, Robotik, Cybersicherheit, Gesundheit und Politik als Themen. Für die allgemeine Konferenz ist eine kostenpflichtige Anmeldung vorgesehen; der Kreativabend am Montag hat eine eigene kostenlose Zugangsregelung.



