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Israel

Eyal Zamir ordnet nach Vorführung im Nordkommando schnellere Einführung von Kampfrobotik an

Ein kettengetriebener Aufklärungsroboter mit Kameramast steht auf einem felsigen Weg zwischen grünen Hügeln.
Robotik der israelischen Streitkräfte Hinweis

Der Generalstabschef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, Eyal Zamir, hat eine schnellere Einbindung robotischer Fähigkeiten angeordnet. Anlass war ein neues Gefechtsteam-Modell, das Soldaten bei seinem Besuch im Nordkommando am 4. November vorführten.

Das Modell stammt von den bereits im nördlichen Sektor eingesetzten Truppen. Die 769. Brigade und das 869. Feldaufklärungsbataillon stellten es bei einem Besuch im Raum Khiam vor. Dort traf Zamir Brigadekommandeure und nahm eine Lagebewertung der 91. Division vor, teilte das Militär mit.

Maschinen vor und neben den Soldaten

Nach Darstellung der Armee arbeiten robotische und technische Systeme bei diesem Modell vor den Soldaten und an ihrer Seite. Zamir verband diese Anordnung mit einer grundlegenden Verteidigungsaufgabe: Israelische Kräfte stehen zwischen der Zivilbevölkerung und den Bedrohungen jenseits der Grenze.

Werden Maschinen weiter vorgeschoben, entsteht eine zusätzliche Schutzebene. Nach Einschätzung des Generalstabschefs verbessert das Modell die operative Wirksamkeit und schützt zugleich die Menschen, die den Auftrag ausführen. Seine Anweisung lautet, solche Fähigkeiten schneller in die Kampftruppen zu integrieren.

Zamir wurde vom Chef des Nordkommandos Rafi Milo, vom Befehlshaber der Landstreitkräfte Nadav Lotan und vom Kommandeur der 91. Division Yuval Gaz begleitet. Ihre gemeinsame Teilnahme stellte die Vorführung in den größeren Zusammenhang der Ausrüstung kämpfender Verbände.

Grenzschutz gegen die Hisbollah

Zamir bezeichnete die 91. Division als vorgelagerte Verteidigungslinie für die Bewohner des Nordens. Die Division baue Verteidigungsstellungen vor den Ortschaften aus. Eine veränderte operative Lage ändere nichts an der Verpflichtung, die Menschen zu schützen.

Jeder Versuch der Hisbollah, terroristische Infrastruktur wiederaufzubauen, ihre Fähigkeiten zu stärken oder nördliche Gemeinden zu bedrohen, werde eine sofortige und entschlossene Antwort auslösen, warnte er. Gemeint ist derselbe Grenzraum, in dem Israel gegen die Infrastruktur für explosive Drohnen der Hisbollah vorgegangen ist.

Der Generalstabschef bezeichnete die Hisbollah als iranischen Stellvertreter und erklärte, ihr Verhalten im Krieg habe dem Libanon und seinen Bürgern geschadet. Seine Aussagen verbanden die technische Vorführung mit der Bedrohung, der die beteiligten Einheiten gegenüberstehen.

Roboter betreten bereits gefährliche Räume

Die Jerusalem Post berichtete, dass die Armee häufig Roboter vor Soldaten in Gefechtsräume schickt, um deren Gefährdung zu verringern. Genannt werden Spezialroboter für Tunnel und möglicherweise mit Sprengfallen versehene Gebäude sowie ferngesteuerte Bodenfahrzeuge.

Diese Aufgaben erklären den Schwerpunkt auf dem Schutz der Kräfte. Eine Maschine kann einen gefährlichen Ort betreten, während ihre Bediener anderswo bleiben. Das bei Khiam vorgestellte Modell nimmt dieses Zusammenspiel von Menschen und Robotern in die Organisation eines Gefechtsteams auf.

Ein breiterer Wandel der Militärtechnik

Zwei Tage vor dem Besuch sprach Zamir auf einer Militärkonferenz über künstliche Intelligenz. Die Times of Israel zitierte vom Militär veröffentlichte Aussagen, in denen er einen koordinierten Einsatz bemannter Einheiten mit unbemannten Systemen forderte und Robotik in die Innovationspläne der Armee einordnete.

Der Wandel umfasst damit die Organisation des Gefechts und die Fähigkeiten zur Bedienung neuer Systeme. Hinzu kommen Veränderungen wie Israels neue Ausbildungsinfrastruktur für die Artillerie. Am 4. November lobte Zamir ausdrücklich die enge Zusammenarbeit zwischen Nordkommando und Landstreitkräften.

Er würdigte das Nordkommando für die Schwächung der Hisbollah während dreier Jahre des Kampfes und erklärte den Kommandeuren, die Armee könne diese Erfolge bei Bedarf ausbauen.

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