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IDF eliminieren Nir-Oz-Angreifer mit Verantwortung für Nukhba-Bereitschaft

Ein olivgrüner Militärhelm und ein geschlossenes Notizbuch liegen auf hellem Stein vor einer trockenen Landschaft.
Israelische Operationen gegen Terrorismus Hinweis

Die IDF meldeten am 2. November zwei am Samstag in getrennten Angriffen eliminierte Nukhba-Terroristen. Einer war am 7. Oktober in Nir Oz eingedrungen und für die Einsatzbereitschaft von Nukhba-Terroristen zuständig.

Muhammad Kamel Masleh Qadih wurde nach Angaben des Militärs im Gebiet Khan Yunis eliminiert. Ein getrennter Angriff in Nuseirat traf Diaa Abd al-Mohsen Muhammad Abu al-Rous, den die IDF ebenfalls als Terroristen der Nukhba-Truppe der Hamas identifizierten.

Beide Angriffe fanden am 31. Oktober statt. Die Mitteilung vom Montag nannte Identitäten und Funktionen und ergänzte die Informationen über das Vorgehen gegen Hamas-Mitglieder mit Verbindungen zum Angriff vom 7. Oktober.

Die Verbindung zu Nir Oz

Die IDF identifizierten Qadih als Teilnehmer am Eindringen in Nir Oz am 7. Oktober 2023. Zugleich schrieben sie ihm eine fortdauernde Hamas-Funktion zu: die Verantwortung für die Einsatzbereitschaft von Nukhba-Terroristen.

Nir Oz ist ein israelischer Kibbuz nahe dem Gazastreifen und gehörte zu den beim Hamas-Massaker angegriffenen Gemeinden. Nukhba ist die Elite-Sturmformation der Hamas. Ihre Mitglieder beteiligten sich an Angriffen auf israelische Ortschaften und Militärstellungen.

Der Terrorismusbericht des US-Außenministeriums für 2023 beschreibt Hamas als eine 1987 aus dem palästinensischen Zweig der Muslimbruderschaft entstandene Organisation. Als bewaffneten Teil nennt er die Izz-al-Din-al-Qassam-Brigaden. Die amerikanische Einstufung als ausländische Terrororganisation erfolgte am 8. Oktober 1997, lange vor dem Angriff auf Nir Oz.

Derselbe Bericht nennt Iran als Quelle für Finanzierung, Waffen und Ausbildung der Hamas. Er beschreibt außerdem Geldsammlungen in Golfstaaten sowie Spenden von Palästinensern, Auswanderern und eigenen Wohlfahrtsnetzwerken der Organisation.

Die militärische Identifizierung verbindet Qadih mit dem Überfall und der späteren Vorbereitung von Hamas-Personal.

Ein getrennter Angriff in Nuseirat

Abu al-Rous wurde in Nuseirat im zentralen Gazastreifen eliminiert, nicht beim Angriff in Khan Yunis. Die IDF beschrieben ihn als Nukhba-Terroristen im militärischen Arm der Hamas.

Nach Militärangaben hatten beide zuletzt Angriffe auf israelische Zivilisten und Soldaten vorangetrieben und am Wiederaufbau der Hamas-Fähigkeiten gearbeitet. Die IDF bezeichneten dies als systematische Verletzung der Waffenruhe und begründeten die Angriffe mit der Beseitigung der Bedrohung.

Israel National News nannte unter Berufung auf die Militärmitteilung Präzisionsmunition und Luftüberwachung als Maßnahmen zum Schutz von Zivilisten. Eine neue Bodenoperation im Zusammenhang mit den Angriffen wurde darin nicht angekündigt.

Vier weitere Namen separat genannt

Ein späterer Eintrag im IDF-Einsatztagebuch vom 2. November nannte vier weitere im Norden Gazas eliminierte Hamas-Terroristen. Die Daten wurden getrennt ausgewiesen: Nabil Hamad und Muhannad Nader Mahmoud Dahdouh wurden am 31. Oktober eliminiert, Wael Naif Fahmi Muslim und Arafat Kamal Muhammad Ar'air am 22. Oktober.

Hamad war laut IDF Abteilungsleiter im Rekrutierungsapparat, Dahdouh ein Scharfschützenkommandeur. Muslim wurde als weiterer Nukhba-Terrorist identifiziert, der am 7. Oktober nach Israel eindrang. Ar'air führte demnach eine Gruppe im Raketenapparat.

Das sind getrennte Fälle neben Qadih und Abu al-Rous, nicht sechs bei einem einzigen Angriff eliminierte Personen.

Hamas beim Wiederaufbau treffen

Die genannten Aufgaben reichen von Rekrutierung und Scharfschützen über Raketen bis zur Bereitschaft von Sturmkräften. Damit kommt zum Vorgehen gegen das Finanzierungsnetz der Hamas eine personelle Ebene hinzu.

Laut IDF förderten die Terroristen während des Krieges, besonders zuletzt, Angriffe und den Wiederaufbau der Organisation. Israel National News berichtete aus der Militärmitteilung, dass Truppen des Südkommandos entsprechend der Vereinbarung in ihren Einsatzgebieten stationiert bleiben.

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