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Israel News Pulse

Antisemitismus

Organisation gegen Antisemitismus nennt vier NHS-Ärzte wegen Beiträgen über Juden, Israel und den 7. Oktober

Illustration eines leeren Krankenhausflurs mit blauen Sitzen und sanftem Fensterlicht.
NHS-Ärzte, antisemitische Beiträge Hinweis

Die Campaign Against Antisemitism hat Profile von vier NHS-Ärzten veröffentlicht, denen sie hetzerische Inhalte über Juden, Israel und den Angriff vom 7. Oktober vorwirft. Ein Arzt hat sich entschuldigt, zwei Kliniken haben reagiert.

Die britische Organisation Campaign Against Antisemitism (CAA) hat vier Ärzte des britischen Gesundheitsdienstes NHS wegen Beiträgen in sozialen Medien namentlich genannt, die sie als hetzerisch bezeichnet: von Bildern, die den Angriff vom 7. Oktober feierten, bis zu Verschwörungsmaterial über Juden und Israel. Die Gruppe veröffentlichte am Donnerstag, dem 1. Oktober, Profile der vier mit Links zu Screenshots und archivierten Kopien der Beiträge, die aus den Jahren 2023 bis 2026 stammen.

The Telegraph hatte am 30. September als Erstes über die Fälle berichtet. Die Profile sind Vorwürfe einer Interessenorganisation: Die bislang öffentlich bekannten Stellungnahmen belegen weder eine Suspendierung der vier Ärzte noch eine Entscheidung gegen sie durch den General Medical Council (GMC), die Behörde, die im Vereinigten Königreich die ärztliche Zulassung erteilt.

Die vier Ärzte und die Vorwürfe

Nach Angaben der CAA ist Mohamed Saad Rashad Oberarzt für Augenheilkunde an den Kliniken Ashford and St Peter's. Die Gruppe wirft ihm vor, Bilder geteilt zu haben, die den Angriff vom 7. Oktober feierten, und später Verschwörungsmaterial.

Die CAA beschreibt Shabina Sultan als Rheumatologin und Leiterin des Osteoporosebereichs in Airedale und wirft ihr hetzerische Kommentare über Juden und den „Widerstand“ vor. Jawad Azhar identifiziert sie als Oberarzt für Gastroenterologie und Akutmedizin am Good Hope Hospital; er soll hetzerisches Material über Israel geteilt haben.

Der vierte, Sajid Aslam, wird von der Gruppe als Kardiologe in Stockport beschrieben, der früher an mehreren Kliniken tätig war. Die CAA wirft ihm verschwörungstheoretische Äußerungen auf LinkedIn vor. Die vier gehören zu mehreren medizinischen Fachkräften, die auf derselben Seite der Organisation vorgestellt werden.

Eine Entschuldigung und zwei Klinikreaktionen

Rashad sagte dem Telegraph, es tue ihm „zutiefst leid“. Er lehne Antisemitismus, Terrorismus und Unterstützung für die Hamas ab; einige Inhalte seien ohne ausreichende Überlegung weiterverbreitet worden.

Louise Stead, Geschäftsführerin der Kliniken Ashford and St Peter's, erklärte, die Klinikleitung habe durch den Telegraph von den Beiträgen erfahren, weise die geäußerten Ansichten zurück und habe nach ihren Richtlinien Maßnahmen ergriffen, wie Israel National News berichtete.

Airedale teilte mit, man stelle den Beschäftigten Leitlinien zur Nutzung sozialer Medien zur Verfügung und werde die geäußerten Bedenken prüfen.

Was die Aufsichtsbehörde zu Beschwerden sagt

Der GMC erklärte dem Telegraph, dass sich mehrere Beschwerden auf einen einzigen Arzt oder einen einzigen Vorfall beziehen können; die Zahl der eingegangenen Beschwerden sei daher keine Zahl getrennter Fälle.

Drei Jahre nach dem Massaker der Hamas

Die Beiträge stammen aus der Zeit nach dem Angriff vom 7. Oktober, bei dem Hamas-Terroristen in Israel rund 1.200 Menschen ermordeten und 251 als Geiseln verschleppten. Israel beging in dieser Woche den dritten Jahrestag des Massakers.

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